Mittwoch, 19. November 2014

Rezension:Claire Legrand: Das Haus der verschwundenen Kinder

Geordnet und vorhersehbar ist das Leben in Belleville...
Doch hinter der Fassade...
Verbirgt sich ein düsteres Geheimnis!


Victoria Wright ist zwölf Jahre, organisiert, ordentlich und hat fabelhafte Noten. Sie passt genau in die Kleinstadt Belleville, die genauso perfekt und vorhersehbar ist, wie sie selbst. Genau das Gegenteil von Victoria ist Lawrence, ihr bester Freund. Der verträumte Junge fällt auf und passt so gar nicht in das Leben von Victoria. Doch dann verschwindet er und Victoria stellt ihr Leben auf den Kopf um ihn zu suchen. Schließlich stößt sie auf das mysteriöse Waisenhaus von Mrs. Cavendish, welches rebellische Kinder aufnimmt und sie nach ein paar Wochen,Monaten oder Jahren wieder zurückschickt. Die Kinder, die zurückkommen sind brav, still und perfekt für das Leben in Belleville, doch manche Kinder kommen gar nicht zurück...
Victoria forscht nach und begibt sich bald selbst in große Gefahr!
 Wer in Belleville nicht perfekt ist, verschwindet, das weiß jeder in der Stadt. Victoria ist eine Vorzeigetochter, wissbegierig, strebsam und ordentlich, doch als ihr Freund Lawrence verschwindet, forscht sie nach...

Die Protagonistin Victoria war mir vorallem anfangs wenig sympathisch. Sie will die Beste sein, in allem. Victoria wirkt schnell arrogant, sie ist ein selbstbewusstes, kleinkariertes Mädchen, welches keine Fehler duldet. Anders als die meisten Protagonisten ist sie sehr überzeugt von sich und ist sich ihrer zahlreichen Stärken bewusst. So kam sie mir schnell einmal hochnäsig vor und auch im weiteren Verlauf der Geschichte wurde ich mit ihr nicht wirklich warm.

Der Schreibstil von Legrand ist recht einfach und schnell zu lesen, die Spannung steigert sich von Seite zur Seite.

Schnell merkte ich, dass mit der Stadt Belleville etwas nicht stimmt und, dass Mrs. Cavendish, der das Waisenhaus gehört, durchaus ihren Teil dazu beiträgt. Nun nahmen die Gruselmomente zu und eine düstere Atmosphäre baute sich auf.

Stellenweise schüttelte es mich beim Lesen, weil nicht alle Szenen angenehm waren.

Gegen Ende wurden immer mehr fantastische Elemente eingebaut und ganz logisch erschien mir einiges nicht, doch spannend blieb es.

"Das Haus der verschwundenen Kinder"  ist eine Geschichte mit Gruselfaktor, an der mir nicht alles gefiel und die Protagonistin nicht sehr sympathisch war, doch trotzdem hat mich das Buch fast durchgängig gefesselt.
Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten:  3 ( befriedigend)


Titel: Das Haus der verschwundenen Kinder
Verlag: Heyne
Seitenzahl:320
 ISBN-13:978-3-453-26778-7
Preis: 14,99€

Kommentare:

  1. Der Klappentext hört sich eigentlich sehr gut an, aber wahrscheinlich werde ich es nicht lesen.

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    1. Finde ich auch, wenn man sich mit dem Stil anfreunden kann, kann man durchaus seine Freude damit haben, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht...

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  2. Schade! Das Cover sieht so super aus und der Titel verspricht auch ganz schön viel :) muss mir noch überlegen ob ich es lese. <3

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  3. Das Buch stand auf meiner Wunschliste.. Allerdings stand es da. Mitlerweile bin ich nicht mehr so überzeugt davon :/
    LG♥

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    1. Mhm...:/ Les dir am besten die Leseprobe durch, da wirst du sehen, ob dir der Stil gefällt!

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